Kurzfassung
lpr-bash ist ein Ersatz für andere Unix-Drucksysteme wie
lpr(ng), cups und andere als einzelnes Bash-Skript.
Ursprünglich entworfen, um auf Linux from Scratch zu laufen, wurde es später nach Gentoo Linux portiert. Inzwischen sollte es auf jeglichem Linux/Unix-artigen System lauffähig sein, sogar auf MaxOS X (bisher ungetestet).
Ursprünglich entworfen, um auf Linux from Scratch zu laufen, wurde es später nach Gentoo Linux portiert. Inzwischen sollte es auf jeglichem Linux/Unix-artigen System lauffähig sein, sogar auf MaxOS X (bisher ungetestet).
Gründe
Die üblichen Linux-Drucksysteme bestehen aus einem
Hintergrundprozeß, der an einem TCP-Port lauscht (normalerweise ipp://
auf Port 631), im Fall von CUPS ist sogar ein Webserver dabei.
Der Vorteil dieser überzogenen Funktionalität ist, daß man mittels des IPP-Protokolls von anderen PCs im Netz drucken kann, während lpr-bash dazu Samba benötigt.
Wer also nur lokales Drucken braucht oder Samba bereits im Hintergrund laufen hat, findet in lpr-bash ein kleineres, weniger komplexes Drucksystem.
Der Vorteil dieser überzogenen Funktionalität ist, daß man mittels des IPP-Protokolls von anderen PCs im Netz drucken kann, während lpr-bash dazu Samba benötigt.
Wer also nur lokales Drucken braucht oder Samba bereits im Hintergrund laufen hat, findet in lpr-bash ein kleineres, weniger komplexes Drucksystem.
Lizenz
Dieses Programm steht unter der GPL:
GNU General public
License.
Technologie
lpr-bash bearbeitet eingehende Dateien in der folgenden
Reihenfolge:
Druckerdefinitionen werden aus der printcap-Datei gelesen. Für optimale Kompatibilität mit anderen Programmen verwendet lpr-bash einen Auszug des normalen printcap-Formats:
Kommentare werden von einer Raute ("#") am Anfang eingeleitet, Drucker werden mit je 3 Zeilen definiert:
Eingabedatei [ -> PostScript ] [ -> Druckerdaten ] -> Drucker input-* ps-* out-*Nachdem die Eingabedatei empfangen wurde, erstellt lpr-bash einen Hintergrundprozeß zur PostScript- bzw. Druckerdaten-Konvertierung. Die Funktionen, die in eckigen Klammern stehen, sind optional: eine Konvertierung der Eingabedaten nach PostScript findet nur statt, wenn sich diese in einem anderen Format befinden, während die Umwandlung in das Druckerdatenformat nur dann vorgenommen wird, wenn der Drucker ein anderes Format als PostScript erwartet.
Druckerdefinitionen werden aus der printcap-Datei gelesen. Für optimale Kompatibilität mit anderen Programmen verwendet lpr-bash einen Auszug des normalen printcap-Formats:
Kommentare werden von einer Raute ("#") am Anfang eingeleitet, Drucker werden mit je 3 Zeilen definiert:
Name|alternativer namen :rw:[lp|file|smb]=device :of=ghostscript optionenJegliche andere Konfiguration findet sich in /etc/lpr.conf - der Pfad und Namen dieser selbsterklärenden Datei kann nur im lpr-Skript selbst geändert werden.

