lpr-bash

Neues

30.11.05: Die Version 0.9 hatte zwei Fehler, welche die Ausgabe auf lokalen Druckern auf dem Weg zum Device störten (und die ich zwar lokal schon behoben hatte, jedoch nicht in der veröffentlichten Version, ich bitte vielmals um Entschuldigung, mein Fehler). Nutzer sollten unbedingt auf Version 0.9a umsteigen.

Kurzfassung

lpr-bash ist ein Ersatz für andere Unix-Drucksysteme wie lpr(ng), cups und andere als einzelnes Bash-Skript.

Ursprünglich entworfen, um auf Linux from Scratch zu laufen, wurde es später nach Gentoo Linux portiert. Inzwischen sollte es auf jeglichem Linux/Unix-artigen System lauffähig sein, sogar auf MaxOS X (bisher ungetestet).

Gründe

Die üblichen Linux-Drucksysteme bestehen aus einem Hintergrundprozeß, der an einem TCP-Port lauscht (normalerweise ipp:// auf Port 631), im Fall von CUPS ist sogar ein Webserver dabei.

Der Vorteil dieser überzogenen Funktionalität ist, daß man mittels des IPP-Protokolls von anderen PCs im Netz drucken kann, während lpr-bash dazu Samba benötigt.

Wer also nur lokales Drucken braucht oder Samba bereits im Hintergrund laufen hat, findet in lpr-bash ein kleineres, weniger komplexes Drucksystem.

Lizenz

Dieses Programm steht unter der GPL: GNU General public License.

Technologie

lpr-bash bearbeitet eingehende Dateien in der folgenden Reihenfolge:
  Eingabedatei [ -> PostScript ] [ -> Druckerdaten ] -> Drucker
   input-*            ps-*                 out-*
Nachdem die Eingabedatei empfangen wurde, erstellt lpr-bash einen Hintergrundprozeß zur PostScript- bzw. Druckerdaten-Konvertierung. Die Funktionen, die in eckigen Klammern stehen, sind optional: eine Konvertierung der Eingabedaten nach PostScript findet nur statt, wenn sich diese in einem anderen Format befinden, während die Umwandlung in das Druckerdatenformat nur dann vorgenommen wird, wenn der Drucker ein anderes Format als PostScript erwartet.

Druckerdefinitionen werden aus der printcap-Datei gelesen. Für optimale Kompatibilität mit anderen Programmen verwendet lpr-bash einen Auszug des normalen printcap-Formats:

Kommentare werden von einer Raute ("#") am Anfang eingeleitet, Drucker werden mit je 3 Zeilen definiert:
  Name|alternativer namen
  :rw:[lp|file|smb]=device
  :of=ghostscript optionen
Jegliche andere Konfiguration findet sich in /etc/lpr.conf - der Pfad und Namen dieser selbsterklärenden Datei kann nur im lpr-Skript selbst geändert werden.
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